Tasslipulli zum verschenken

Jeder kennt das Problem: erst verbrüht man sich die Finger am heissen Tassli voll Glühwein oder Tee oder Wasauchimmer, kurz darauf ist das Gesöff nur noch läi (lauwarm, gäu). Hier nun die ultimative Lösung zum nochenlismen und verschenken - der Tasslipulli!

Dazu braucht man hübsche Wolle, Lismernadeln, etwas Geduld, lismerische Grundkenntnisse (Wer hat die höite eigentlich noch? Jedes Knäuel Wolle kostet bald mehr als ein fertiger Pulli im H&M. Wie machen die das nur?)
Aber zurück zum Wesentlichen. Wer gar nicht lismen kann, der hat hier eine kleine Anleitung zum Stricken

Nach ausreichender Studie sollte es klappen, ein paar Maschen anzuschlagen, in der Länge knapp so lang, wie das Tassli rund ist. Also... ihr versteht? Ums Tassli rum halt. Wir lismen zwei links, zwei rechts - damit es politisch korrekt herauskommt, ned wohr.

Wenn der Blätz fertig ist, oben und unten ein bitzeli zusammenschnurpfen, dann sollte das öppe so aussehen:

Daran kann man jetzt - bei Lust und Laune - noch ein zwei Bousali drannähen, und fertig ist der Tasslipulli.

Du weisst nicht, was Bousali sind? (Frag keinen Wegere Güüsser! Frag mich!)
Hier eine Anleitung zum studieren

Und so sollte der fertige Tasslipulli ausschauen. Schön, nicht?