Von der Subventionierung der Tomate
Über die Ernährung wird ja heutzutage ausgiebig diskutiert, ist es doch ein allgegenwärtiges Thema... Alle wollen sie jung und knackig bleiben, schlank und fit – und das hat nun mal sehr viel mit der Ernährung zu tun. Eigentlich wüssten wir ja alle, was gut für uns ist und was nicht, trotzdem verdienen sich die ganzen Diät-Pulver-Hüzer und Weight-Watcher-Häns eine goldene Nase an unseren Problemzonen... Kürzlich las ich, dass man eigentlich nur frisches Obst und Gemüse essen muss, am besten fünf mal täglich, und schon kann ernährungstechnisch gar nichts mehr schief gehen. Soweit so gut, dann mal her mit dem Grünzeugs - aber obacht! Eine Kollegin hat mich darauf aufmerksam gemacht: je gesünder desto teurer. Und tatsächlich: ein Apfel kostet satte 20 Rappen mehr als ein Marsriegel. Eine Peperoni ist teurer als ein Pack Popcorn, ein Salatkopf kostet fünfmal soviel wie ein Schoggistängali. Daher also die vielen dicken Kinder...
Dieselbige Kollegin hat mir dann auch sogleich die Lösung dieses Problems präsentiert. Die Subventionierung von Gemüse. Schliesslich wird ja heutzutage alles subventioniert, wieso nicht auch das. Gut, Gemüseanbau wird sicherlich zu einem Teil bereits unterstützt – davon hat zwar der Gemüsebauer was, nicht aber der Endverbraucher. Durch die Subventionierung der Tomate würde die vielgelobte gesunde Ernährung erschwinglich für jedermann. Ja, so abwegig wäre das nicht. Würden wir durch diese Vergünstigung mehr Gemüse essen, wären wir dadurch alle gesünder, könnten mehr und bessere Arbeit leisten, die Krankenkassenprämien würden gesenkt, die durchschnittliche Lebenserwartung erhöht... aber hoppla – dann gäbe es ja womöglich Probleme. Wenn so viele so alt werden reicht die AHV ja hinten und vorne nicht mehr – und wenn die Rentner zu fit sind, hat das Pflegepersonal in den Altenheimen nichts mehr zu tun. Es käme zur Massenentlassung im Seniorenheim. Alterssiedlungen stünden plötzlich leer. Fitnesscenter, Wandergebiete und Sportanlässe würden überschwemmt von rüstigen Rentnern. Ganze Heerscharen walkingwütiger Achzigjähriger würden durch unsere Wälder stapfen. Junggebliebene Mittsechzigerinnen würden uns in ihrem dritten Frühling die Liebhaber ausspannen... das ist keine gute Idee!
Vermutlich wäre es besser, die ungesunden Sachen zu verteuren, als die Gesunden zu vergünstigen. Man könnte eine Schoggi-Steuer erheben. Und man könnte in den Restaurants einen Nicht-Schoggi-Ecken einrichten, wo die Schoggiesser die übrigen Gäste nicht belästigen Ja, wenn ich es mir so überlege sollte man das Schokoladenessen in öffentlichen Gebäuden gleich gänzlich verbieten. Die Gefahr des Passiv-Schoggi-Essens würde somit auf ein Minimum reduziert... das ist ein guter Plan. So machen wir’s!
Dieselbige Kollegin hat mir dann auch sogleich die Lösung dieses Problems präsentiert. Die Subventionierung von Gemüse. Schliesslich wird ja heutzutage alles subventioniert, wieso nicht auch das. Gut, Gemüseanbau wird sicherlich zu einem Teil bereits unterstützt – davon hat zwar der Gemüsebauer was, nicht aber der Endverbraucher. Durch die Subventionierung der Tomate würde die vielgelobte gesunde Ernährung erschwinglich für jedermann. Ja, so abwegig wäre das nicht. Würden wir durch diese Vergünstigung mehr Gemüse essen, wären wir dadurch alle gesünder, könnten mehr und bessere Arbeit leisten, die Krankenkassenprämien würden gesenkt, die durchschnittliche Lebenserwartung erhöht... aber hoppla – dann gäbe es ja womöglich Probleme. Wenn so viele so alt werden reicht die AHV ja hinten und vorne nicht mehr – und wenn die Rentner zu fit sind, hat das Pflegepersonal in den Altenheimen nichts mehr zu tun. Es käme zur Massenentlassung im Seniorenheim. Alterssiedlungen stünden plötzlich leer. Fitnesscenter, Wandergebiete und Sportanlässe würden überschwemmt von rüstigen Rentnern. Ganze Heerscharen walkingwütiger Achzigjähriger würden durch unsere Wälder stapfen. Junggebliebene Mittsechzigerinnen würden uns in ihrem dritten Frühling die Liebhaber ausspannen... das ist keine gute Idee!
Vermutlich wäre es besser, die ungesunden Sachen zu verteuren, als die Gesunden zu vergünstigen. Man könnte eine Schoggi-Steuer erheben. Und man könnte in den Restaurants einen Nicht-Schoggi-Ecken einrichten, wo die Schoggiesser die übrigen Gäste nicht belästigen Ja, wenn ich es mir so überlege sollte man das Schokoladenessen in öffentlichen Gebäuden gleich gänzlich verbieten. Die Gefahr des Passiv-Schoggi-Essens würde somit auf ein Minimum reduziert... das ist ein guter Plan. So machen wir’s!




