Von Zehenbärten und anderen Modehits
Heute brachten die im Radio einen Bericht über Zehenbärte - also Haare auf den Zehen. Und dass es absolut unzumutbar sei gegenüber der restlichen Zivilisationsbevölkerung, wenn man eben diesen Zehenbart in offenen Schuhen zur Schau trage. Nun, ich bin da anderer Meinung. Ich finde Zehenbärte harmlos! Im Vergleich zu dem, was man im Sommer sonst noch so auf der Strasse antrifft ist ein Zehenbart geradezu sexy.
Vor kurzem hüpfte mir in der Fussgängerzone ein schwabbeliger, weisser, behaarter Bauch entgegen, unzureichend bedeckt von einem mit Fettflecken übersähten Brasilien-Shirt. DAS war eine Zumutung. Am ersten schönen Sommer-Sonne-Wochenende dieses Jahres waren in den Fussgängerzonen dieser Welt sowieso allerhand unzureichend bekleidete Gestalten unterwegs. Knochige Mädchen in Röckchen von der Grösse eines Pulswärmers und tief ausgeschnittenen Tops, die das nicht vorhandene Dekolletée betonen. Mittelalterliche Damen, die über den Winter ein paar Pfund zugelegt haben, es sich aber partout nicht eingestehen und daher in viel zu engen ohnehin schon knappen Sommertextilien die Strassen unsicher machen. Teenies, deren Hüftspeck behäbig aus der zu engen H&M-Jeans hängt dazu ein hochgerutschtes Top – am liebsten in der Grösse XXS... ja, da lob ich mir doch den Zehenbart.
Und da gebe ich an dieser Stelle gleich zu: auch ich habe diesen Winter ein paar Pfunde – wenn ich ehrlich bin können wir in Kilos sprechen - zugelegt. Und auch ich stand am ersten heissen Sommertag vor meinem Kleiderschrank. Verzweifelt. Besser gesagt lag ich da. Denn wie Frau ja weiss geht eine zu enge Hose besser zu, wenn man sich – um dieselbige zu schliessen – hinlegt. Und in dem schönen Top vom letzten Sommer sehe ich dieses Jahr aus wie ein Pirelli-Männchen für Arme... Aber ICH habe mich nicht einfach damit abgefunden. Ich habe die Kleider in den Sack geschmissen, den Fussballmatch zu Hause geguckt - und am nächsten Tag ging ich Sommerkleider kaufen – in Winterkleidern...
Aber letzendlich wäre der Sommer nur noch halb so schön, wenn es nicht eben genau diese kleinen modischen Fehltritte zu bewundern gäbe. Letztes Jahr waren es die Stringtangas, die mit Vorliebe bis unter die Achseln hochgezogen wurden, während der Bund der eigentlichen Hose frühestens beim ersten Schamhaar begann. Dieses Jahr sind es Zehenbärte und Pulswärmer – letztendlich macht es ja auch Spass, einander beim Anblick solcher Modeabartigkeiten zuzugrinsen. Und dies bildet wiederum eine gute Grundlage, mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen - und somit hat auch ein Zehenbart durchaus seine Berechtigung!
Vor kurzem hüpfte mir in der Fussgängerzone ein schwabbeliger, weisser, behaarter Bauch entgegen, unzureichend bedeckt von einem mit Fettflecken übersähten Brasilien-Shirt. DAS war eine Zumutung. Am ersten schönen Sommer-Sonne-Wochenende dieses Jahres waren in den Fussgängerzonen dieser Welt sowieso allerhand unzureichend bekleidete Gestalten unterwegs. Knochige Mädchen in Röckchen von der Grösse eines Pulswärmers und tief ausgeschnittenen Tops, die das nicht vorhandene Dekolletée betonen. Mittelalterliche Damen, die über den Winter ein paar Pfund zugelegt haben, es sich aber partout nicht eingestehen und daher in viel zu engen ohnehin schon knappen Sommertextilien die Strassen unsicher machen. Teenies, deren Hüftspeck behäbig aus der zu engen H&M-Jeans hängt dazu ein hochgerutschtes Top – am liebsten in der Grösse XXS... ja, da lob ich mir doch den Zehenbart.
Und da gebe ich an dieser Stelle gleich zu: auch ich habe diesen Winter ein paar Pfunde – wenn ich ehrlich bin können wir in Kilos sprechen - zugelegt. Und auch ich stand am ersten heissen Sommertag vor meinem Kleiderschrank. Verzweifelt. Besser gesagt lag ich da. Denn wie Frau ja weiss geht eine zu enge Hose besser zu, wenn man sich – um dieselbige zu schliessen – hinlegt. Und in dem schönen Top vom letzten Sommer sehe ich dieses Jahr aus wie ein Pirelli-Männchen für Arme... Aber ICH habe mich nicht einfach damit abgefunden. Ich habe die Kleider in den Sack geschmissen, den Fussballmatch zu Hause geguckt - und am nächsten Tag ging ich Sommerkleider kaufen – in Winterkleidern...
Aber letzendlich wäre der Sommer nur noch halb so schön, wenn es nicht eben genau diese kleinen modischen Fehltritte zu bewundern gäbe. Letztes Jahr waren es die Stringtangas, die mit Vorliebe bis unter die Achseln hochgezogen wurden, während der Bund der eigentlichen Hose frühestens beim ersten Schamhaar begann. Dieses Jahr sind es Zehenbärte und Pulswärmer – letztendlich macht es ja auch Spass, einander beim Anblick solcher Modeabartigkeiten zuzugrinsen. Und dies bildet wiederum eine gute Grundlage, mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen - und somit hat auch ein Zehenbart durchaus seine Berechtigung!

1 Kommentars:
Schamhaare...??? Tz, Tz, Tz, Hödilein, warum denn "Schamhaare"? Ich habe noch viele Haare und schäme mich doch deswegen nicht..!
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